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Weltrekord: 44.189 Zuschauer zeigen Begeisterung für Handball im Stadion

Mehr als nur ein Rekord - der goldgas TAG DES HANDBALLS in der Commerzbank-Arena FrankfurtMehr als nur ein Rekord - der goldgas TAG DES HANDBALLS in der Commerzbank-Arena Frankfurt

"goldgas Tag des Handballs" in Frankfurt wird zum Fest der Superlative / 80 Jugendmannschaften begeistern / Team Kretzsche schlägt Team Buschi / Rhein-Neckar Löwen gewinnen "Heimspiel in der Fremde"

44.189 Zuschauer - Weltrekord bei einem Handballspiel. Und alle durften sich als Teil der neuen Bestmarke fühlen. Besucher, Spieler, Veranstalter feierten bei Bilderbuchwetter zusammen ein Handballfestival der Superlative. Umrahmt von einem bunten Unterhaltungsprogramm aus Podiumsdiskussionen und Autogrammstunden. 80 Jugendmannschaften waren mit Eifer bei der Sache und begeisterten auf den Vorfeldern und im Innenraum der Commerzbank-Arena. Mit einem spannenden Promi-Duell, bei dem Handball-Größen wie Magnus Wislander, Stefan Lövgren oder Andreas Thiel, aber auch Fußballer wie Alexander Schur, Christoph Metzelder oder Ulrich Borowka sowie TV-Stars wie Oliver Pocher, Paul Panzer und Elton auf der Platte um den Sieg ihres Teams - "Buschi" oder "Kretzsche" - kämpften. Und nicht zuletzt mit dem Bundesliga-Highlight Rhein-Neckar Löwen gegen den HSV Handball, das die Löwen vor einer gigantischen Heimspielkulisse "in der Fremde" mit 28:26 für sich entscheiden konnten.

"Die Atmosphäre war einzigartig", zeigte sich Stadionmanager Patrik Meyer beeindruckt. "Es ist uns gelungen, ein Festival für die gesamte Handball-Familie mit vielen Facetten dieser Sportart zu realisieren. Von den Jugendturnieren mit rund 1600 Kindern und ihren Familien aus den verschiedensten Ecken Deutschlands bis zum Gänsehautgefühl im Stadion bei der Verkündung des Weltrekords."

Auch Mit-Initiator Thorsten Storm sah den Mut, die Leidenschaft für die Sportart und die daraus resultierende Kreativität belohnt und zog ein durchweg positives Resümee: "Das war ein großer Tag für alle Handballer. Und alle, die dabei waren, haben auch dazu beigetragen. Dies alles war nur möglich, weil alle zusammen in eine Richtung gedacht, geplant und gehandelt haben. Für den Handball. Es wäre schön, wenn HBL und DHB gemeinsam dran bleiben und das Konzept weiterentwickeln. Vielleicht mit der Nationalmannschaft. Aber ganz sicher auch mit der Basis."

Besonders glücklich waren natürlich die Finalteilnehmer der Jugendturniere in der Commerzbank-Arena. So durften die weibliche D-Jugend der TV Großwallstadt und der SG Meißenheim/Nonnenweier (Sieger: SG Meißenheim/Nonnenweier), die männliche D-Jugend des TuS Helmingen und des Letmather TV (Sieger Lethmather TV), die weibliche C-Jugend der HG Saase und des TSV Wolfschlugen (Sieger TSV Wolfschlugen) sowie die männliche C-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen und der HSG Großen-Buseck/Beuern (Sieger HG Oftersheim/Schwetzingen) in der größten Handball-Halle der Liga ihre Gewinner ausspielen.

Wie es der Handball-Nachwuchs schaffen kann, vom "Zwerg" in der Sportart zum Profi aufzusteigen, verriet unter anderem Christian Schwarzer in einer Podiumsdiskussion auf dem Truck der Sporthilfe. Auf die Frage von Sport1-Moderatorin Anett Sattler, welche Tipps er den Junioren mit auf den Weg geben kann, antwortete Schwarzer: "Wichtig war auch, dass ich relativ spät was mit Mädels am Hut hatte." Ein Tipp, den das Publikum schmunzelnd aufnahm. Schwarzer ergänzte: "Man muss auf vieles verzichten, im Leistungsbereich trainiert man acht- bis zwölfmal in der Woche. Während die Kumpels ins Kino gingen, musste ich ins Training."

Mit den Finalspielen verlagerte sich das Hauptgeschehen von den Vorfeldern in das Stadion. Beim Promi-Duell vor dem eigentlichen Bundesligaspiel konnten die Zuschauer auf den Rängen und im Innenraum der Commerzbank-Arena verfolgen, mit welcher Strategie die Teams von Stefan Kretzschmar (Ex-Nationalspieler) und Frank Buschmann (Sport-Kommentator) dem Gegner "eins auf die Mütze hauen" wollten. Nach zweimal 20 Minuten konnte Kretzsche die Ehre in seiner Sportart verteidigen und ging mit 27:22 aus seiner Sicht als strahlender Sieger aus dem Match hervor. Für Stimmung zwischen den Spielen in der Commerzbank-Arena sorgten das Dancefloor-Musikprojekt Magic Affair und das Elektrodance-Duo Morris Jones.

Die Rhein-Neckar Löwen gewannen anschließend ihr Heimspiel der besonderen Art gegen den HSV Handball mit 28:26. Sieg und Weltrekord: Zu dem obligatorischen "One moment in time" feierten die Zuschauer in der Commerzbank-Arena mit Feuerwerk und goldenem Konfettiregen das Ende dieses überragenden Events.

Ein Event, das - so vernahm man es von allen Beteiligten - wiederholt werden sollte. Bei der Pressekonferenz nach dem Handball-Bundesligaspiel betonte HSV-Handball-Geschäftsführer Christian Fitzek: "Die Veranstaltung war sehr gut für den gesamten Handball. So viel Aufmerksamkeit wie in den vergangenen Wochen kam unserem Sport selten zuteil." Auch Löwen-Geschäftsführer Lars Lamadé bedankte sich bei seinem Vorgänger Thorsten Strom sowie den Organisatoren der Commerzbank-Arena und stellte fest: "Wir erhoffen uns durch die Veranstaltung einen Werbeeffekt für den Handballsport."

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