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AIDA - THE STADIUM WORLD TOUR

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Plácido Domingo präsentiert Verdis Meisterwerk 'Aida' als Stadion-Spektakel

Die Oper muss nicht neu erfunden werden – aber vielleicht muss sie mit Blick auf ein mehr an Musicals und Events ausgerichtetes Publikum neu gedacht werden. Von diesem Ansatz hat sich Plácido Domingo leiten lassen, als er vor zwei Jahren mit den Planungen von "AIDA.THE.STADIUM.WORLD.TOUR" begann. So, wie er in den 90er Jahren mit den "Drei Tenören" ein internationales Massenpublikum für die klassische Musik begeisterte und zum Kultstar aufstieg, will der 75jährige Spanier mit AIDA als Stadion-Spektakel möglichst viele Menschen, vor allem auch jüngere, erreichen und ihnen das große Weltkulturerbe der Oper nahebringen.  Ein höchstes künstlerisches und musikalisches Niveau sowie die ausgefeilte Bühnen- und Tontechnik mit integrierten LED-Lichtwänden werden bei diesem Stadion-Spektakel selbst kritische Partitur-Puristen faszinieren.

Plácido Domingo, der es mit seinem unerreichten Repertoire als Tenor (mehr als 147 gesungene Rollen) und mit über 3800 Auftritten gleich zweimal in das Guinness Buch der Rekorde schaffte, erfüllt sich mit seinem AIDA-Schauspiel nach eigenen Worten einen Lebenstraum. Es sei schon immer seine Vision gewesen, einmal "die große, die ganz große Oper" zu inszenieren, erklärte der Maestro in Los Angeles, wo er als Generaldirektor die Oper der kalifornischen Metropole leitet. Ferner übermittelte er folgende Grußworte: "Ganz besonders freue ich mich auf den Start meiner Welttournee in Deutschland und auf ein Wiedersehen mit Hamburg, wo ich 1967 an der Staatsoper mein Debüt als Sänger gab."

Mit Domingos einmaliger Groß-Inszenierung von AIDA als Freilicht-Oper hält das alte Ägypten, die Welt der Pharaonen, 2017 Einzug in die großen Sportarenen Europas, unter anderem in Paris, Basel, Amsterdam und Stockholm.

Das Mammut-Projekt ist auch in einem Zusammenhang mit Domingos Rolle als UNESCO- "Sonderbotschafter des guten Willens" zu sehen. Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen hatte Domingo den Titel 2012 in Anerkennung seiner Verdienste um die klassische Musik und die Förderung des Opern-Nachwuchses verliehen. Mit seiner Welttournee will Domingo vor allem mehr junge Menschen an die Oper heranführen und das fantastische Kulturerbe Oper an neue Generationen weiterreichen.

Was, wenn nicht Guiseppe Verdis Meisterwerk AIDA, wäre für ein Freilicht-Spektakel dieser Dimension besser geeignet! Zählen doch der "Triumphmarsch" und die Arie "Celeste Aida" zu den schönsten Stücken des klassischen Repertoires überhaupt.

Welches gigantische Schauspiel das Publikum erwartet, wird schon daran deutlich, dass für den Transport der Kulissen und des Equipments zwischen den vier Spielorten in Deutschland rund 90 Trucks benötigt werden. Mehr, als Rockgiganten wie die Rolling Stones oder U 2 auf die Straße bringen.

Der Clou des Bühnenbildes sind zweifelsohne die gewaltigen integrierten LED-Leinwände. Vor dieser Monumental-Kulisse treten mehr als 800 Darsteller auf: 90 Orchestermusiker, 150 Chorsänger, 85 Ballett-Tänzer und über 500 Statisten. Mit Pferden und Streitwagen entsteht so eine alt-ägyptische Erlebniswelt, ähnlich beeindruckend wie in einem großen Kino-Blockbuster.

Als Regisseur wurde der Italiener Stefano Trespidi verpflichtet, der auf eine lange Erfahrung im Freilicht-Theater unter anderem an der Weltbühne in Verona zurückblicken kann. Für das Bühnenbild zeichnet der Österreicher Prof. Manfred Waba verantwortlich, ein ausgewiesener Experte für Freilicht-Inszenierungen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung am 04. September 2017...

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